Kosten
60 % der Werbekosten eingespart. Kein Google-Ads-Budget mehr auf die wichtigsten Ziel-Keywords. Keine kostenpflichtigen Stellenbörsen mehr nötig.
Was dieser Traffic wert ist, in echtem Geld
Jeder dieser 14.890 Klicks war ein Mensch mit einem Anliegen. Diese Menschen kannst du auch kaufen, über Google Ads. Dann zahlst du pro Klick, jedes Mal aufs Neue. Und in der Sekunde, in der das Budget leer ist, hört der Besuch auf. Was ein einzelner Klick in dieser Branche kostet, gibt Google selbst preis:
| Wonach jemand sucht | Suchen pro Monat | Preis für einen Klick |
| „Ärztevermittlung" | 720 | 11,85 € |
| „Personalvermittlung Ärzte" | 90 | 10,40 € |
| „Ärztevermittlung Köln" | 10 | 8,00 € |
| „Assistenzarzt Gehalt" | 5.700 | 3,93 € |
| „Tarifvertrag Ärzte" | 1.600 | 0,13 € |
Google-Ads-Klickpreise und Suchvolumen, abgerufen über DataForSEO am 12.09.2026, Markt Deutschland. Suchvolumen schwankt von Monat zu Monat, je nach Jahreszeit und Nachrichtenlage. Die Werte sind Durchschnitte, keine festen Größen.
Daran siehst du die Regel in dieser Nische: Je näher jemand am Auftrag ist, desto teurer wird er. Wer „Tarifvertrag Ärzte" googelt, will nachschlagen. Der Klick kostet 13 Cent. Wer „Ärztevermittlung" googelt, sucht einen Anbieter, und derselbe Klick kostet gut das Neunzigfache.
Rechnen wir jeden Klick mit dem Preis seines Suchbegriffs durch, landen wir im Schnitt bei 3,97 € pro Klick.
30.000 bis 40.000 € Werbekosten pro Jahr, die nicht anfallen. Und das ist der eigentliche Unterschied: Wer diese Besucher über Ads kauft, zahlt die Summe nicht einmal, sondern jedes Jahr aufs Neue.
Das ist die Rechnung, die in Angeboten selten steht. Ads sind eine Miete. Solange gezahlt wird, kommen Besucher. In dem Moment, in dem das Budget ausläuft, ist der Zulauf weg, und im nächsten Jahr fängt man wieder bei null an.
Organische Sichtbarkeit ist das Gegenteil: Sie summiert sich. Nach zwei Jahren sind es 60.000 bis 80.000 €, die nicht für Werbung ausgegeben wurden, nach drei Jahren 90.000 bis 120.000 €. Der Abstand zwischen beiden Wegen wird jedes Jahr größer, und zwar ohne dass irgendjemand etwas nachschieben muss. Dazu kommt: Klickpreise kennen über die Jahre nur eine Richtung.
Gerechnet auf die letzten zwölf Monate (September 2025 bis August 2026, 13.209 Besucher laut Search Console), abzüglich der Suchanfragen nach dem Firmennamen, die niemand über Werbung kaufen müsste. Die Spanne bildet zwei Rechenwege ab: der vorsichtige Ansatz aus der ursprünglichen Kalkulation ergibt rund 29.000 €, der an einer Stichprobe von 425 Klicks gemessene Durchschnittspreis von 3,97 € ergibt rund 43.000 €. Wir nennen nicht den besten Wert, sondern beide Enden.
Anfragen
1–2 Neukundenanfragen pro Monat von Kliniken und MVZs, also direkte Vermittlungsaufträge, rein organisch und ohne Ads.
5–10 Bewerbungen von Ärzten pro Monat, neue Kandidaten im Pool, ohne aktives Recruiting.
Was davon am Ende übrig bleibt
Die eingesparten Werbekosten allein tragen die Arbeit, die dahintersteckt. Das ist der Punkt, an dem Sichtbarkeit aufhört, ein Kostenposten zu sein.
Und die 1 bis 2 Klinik-Anfragen im Monat? Die stehen in keiner dieser Rechnungen. Die kommen obendrauf. Genau wie die 5 bis 10 Bewerbungen, für die früher Stellenbörsen bezahlt wurden.
Warum diese Zahlen in deiner Branche anders aussehen werden
Eine Ärztevermittlung sitzt in einer Nische mit viel Bewegung. Allein die Gehalts- und Tariffragen bringen über zehntausend Suchen im Monat. Deshalb sind hier fünfstellige Klickzahlen überhaupt möglich.
In einer engeren Nische sieht dieselbe Arbeit völlig anders aus. Unsere zweite Fallstudie, Kaam-in, spielt in einem Markt, in dem das wichtigste Suchwort 30 Mal im Monat gesucht wird. Dort ist mit 1.988 Besuchern ziemlich genau das rausgeholt, was der Markt hergibt. Und trotzdem ist dort jede einzelne Anfrage mehr wert als hier hundert Besucher.
Hinter den fünfstelligen Zahlen auf dieser Seite steht also kein Zaubertrick, sondern ein Markt, in dem jeden Monat über zehntausend Mal nach Gehalt, Tarif und Approbation gesucht wird. Wie sich Marktgröße und Kundenwert gegeneinander rechnen, steht auf der Übersichtsseite.